Was wir machen
NACHHALTIGKEIT ZUR NORM MACHEN
Als globale Organisation mit über 1000 Mitarbeitenden in über 40 Ländern weltweit, arbeiten wir entlang der gesamten Lieferketten daran, Nachhaltigkeit zur Norm zu machen. Eine Norm, die von den Produzierenden selbst mitgestaltet und nicht nur von mächtigen Unternehmen diktiert wird.
Als deutsches Team verknüpfen wir alle Aktivitäten des internationalen Solidaridad Netzwerks mit deutschen Unternehmen, Konsument*innen und Geber*innen. Wir stehen im stetigen Austausch mit unseren Kolleg*innen in Europa und der ganzen Welt. Gemeinsam verfolgen wir ein Ziel: Lieferketten nachhaltiger und gerechter zu gestalten, für echten #ChangeThatMatters.
Wir können mit geringeren Kosten mehr produzieren, weil wir weniger Herbizide, Pestizide und Düngemittel verwenden, da wir mit einer grünen Bodendecke arbeiten. Und wenn wir mehr produzieren, verdienen wir auch mehr Geld.
Carlos Horoszczuk, Teilnehmer im Solidaridad-Tee-Programm seit 2012, Argentinien
Lösungen
UNSERE NACHHALTIGKEITSLÖSUNGEN
Viele Kleinbäuer*innen des globalen Südens leiden unter extremer Armut oder können von dem, was sie erwirtschaften, kaum leben. Mit unseren Projekten und Kooperationen helfen wir, nachhaltige Lieferketten und resiliente Gemeinschaften aufzubauen. Gemeinsam mit den Menschen vor Ort bekämpfen wir die Armut, verbessern die Arbeitsbedingungen und helfen den Landwirt*innen, sich zu organisieren, um so gemeinsam ihre Interessen am Welthandel zu vertreten.
Dank der Anleitung und Unterstützung von Solidaridad haben wir jetzt 10.000 Setzlinge, was in dieser Gemeinde noch nie vorgekommen ist.
JOSEPH OWUSU ANSAH, TEILNEHMER IM “NACHHALTIGES PALMÖL WESTAFRIKA PROGRAMM”
Nachhaltige Partnerschaften
Interesse an einer Zusammenarbeit?
Die Probleme und Krisen unserer Zeit sind strukturell und können nicht von einzelnen Akteur*innen alleine gelöst werden. Deshalb setzen wir auf gezielte Unternehmenskooperationen. Wir beraten Firmen, arbeiten mit ihnen gemeinsam an der ökologischen und sozialen Ausgestaltung ihrer Lieferketten, diskutieren an runden Tischen und verstärken lassen so die Stimmen einzelner Akteur*innen zu einem Chor werden.
Programme & Projekte
Solidaridad auf Instagram
Was als Projekt für 53 Familien begann, hat sich zum größten nicht-öffentlichen landwirtschaftlichen Beratungs-Programm im Bundesstaat Pará entwickelt.😲
Heute berät @fundacaosolidaridad 1.692 Familien, trägt zur Erhaltung von über 18.000 Hektar geschützter Wälder 🌳bei und hat dazu beigetragen, die Entwaldungsrate um 44 % und die Treibhausgasemissionen um 34,5 % zu senken.
Eine dieser Familien ist die von Cloves. Er und seine Frau Alana leben mit den beiden Kindern Rhadade und Yorhana inzwischen gut vom Kakaoanbau - sie haben sogar ihre eigene Schokoladenmarke: Tuerê Land Cocoa.
Schaut mal auf ihrem Instagram-Profil vorbei 👉 @tuere_terra_cacau
Jahrelang haben diese Teebäuerinnen Tee für andere gepflückt. Doch jetzt haben sich die 1.200 Frauen aus 26 Distrikten zusammengeschlossen. ✊
Mit Unterstützung von @solidaridadnetwork und Solidaridad East and Central Africa gründeten sie @women_in_tea_uganda. In einer Branche, die traditionell von Männern dominiert wird, waren sie bisher auf einfache, schlecht bezahlte Arbeiten reduziert. Heute werden sie innerhalb der Kooperative zu Unternehmerinnen für hochwertige Premium-Tees ausgebildet. 👏
Statt ihren Tee wie früher für unter einem Dollar pro Kilo über die Auktion in Mombasa abzugeben, exportieren die Frauen nun ihren eigenen Markentee – direkt in die Niederlande und nach Großbritannien. 💶 Dort erzielen sie Preise zwischen 20 und 100 Dollar pro Kilogramm.
Kannst du dir vorstellen, was diese Veränderung für ihr Leben und das ihrer Familien bedeutet? 💛
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Die Kooperative wurde im Rahmen des Projekt RECLAIM Sustainability! gegründet. Dieses Projekt wird vom Niederländischen Außenministerium finanziert.
Habt ihr eigentlich diesen Mega-Erfolg unserer niederländischen Kolleg*innen in 2025 mitbekommen? 😍
Mit einer Kampagne für faire Schokolade im Supermarkt haben sie einige der größten niederländischen Supermarktketten, darunter @albertheijn , *Superunie (u. a. @dirksupermarkten und @plussupermarkt ) und @jumbo zu einem extrem wichtigen Schritt gepusht: 👉 Bis 2030 wird der gesamte Kakao in deren Eigenmarken von Bäuer*innen stammen, die damit ein existenzsicherndes Einkommen erzielen können.
Im Video übergeben die Kolleg*innen die 22.854 Unterschriften der Petition an Albert Heijn und PLUS. Beide sind Vorreiter und bekommen daher von Solidaridad den “Living Income Award” verliehen.
Nun wünschen wir uns natürlich, dass auch deutsche Supermarktketten mitziehen. @aldinord @aldisuedde und @lidlde, we are talking about you! 👀
Es gibt so viele Dinge, auf die wir dieses Jahr stolz sind! 💫 Doch kürzere Videos funktionieren auf Social Media bekanntlich besser als längere - daher haben es nur die absoluten Highlights dieses Jahres in unser Team-Video geschafft. Unbedingt reinschauen! 📺
Herzlichen Dank an all unsere Partnerorganisation, an die Unternehmen, die sich gemeinsam mit uns engagieren, oder an private Spender*innnen. Danke für euer Vertrauen in uns und unsere Arbeit, das Engagement und die vielen kleinen und großen Beiträge, die unsere Arbeit möglich machen.
Wir freuen uns darauf, diesen Weg 2026 gemeinsam weiterzugehen. 👏
Euer Solidaridad-Team,
Melanie Rutten-Sülz, Laura Köster, Simeon Max, Julia Hugenschmidt, Cayetano Bettaglio und Johannes Manthey
Gute Nachrichten: Dank gemeinsamer Anstrengungen von Organisationen wie Solidaridad, Behörden und Unternehmen ist die Abholzung in Indonesien und Malaysia zugunsten von Ölpalmen-Plantagen deutlich zurückgegangen – ein Beweis, dass Kooperation an den richtigen Stellen wirkt. 🌱
Die Ausweitung des Palmölanbaus in den letzten Jahrzehnten hat weltweit zu massiver Entwaldung geführt. Doch zur ganzen Wahrheit gehört auch: In vielen Ländern ist Palmöl ein wichtiges Grundnahrungsmittel und sichert Millionen von Kleinbäuer*innen die Existenz.
Wir bei Solidaridad setzen uns weltweit dafür ein, dass Palmöl nachhaltiger produziert wird – damit Wälder erhalten bleiben, Arten geschützt werden und Kleinbäuer*innen ein sicheres Einkommen haben. So wird Palmöl zu einem Gewinn für Mensch und Natur.
Die Sache mit dem Palmöl ist komplex 🤷🏼♀️
#palmöl #palmölfrei
Hättest du’s gewusst? Die Ölpalme ist eine bemerkenswerte Pflanze – sie liefert alle zwei Wochen Früchte, das ganze Jahr über. So ermöglicht sie Familien auf vergleichsweise kleiner Fläche ein stetiges Einkommen. 🌴
Andere Ölquellen wie Soja oder Mais benötigen deutlich mehr Land, um denselben Ertrag zu erzielen. Die Probleme rund um Palmöl wie z. B. Entwaldung und Artensterben
entstehen nicht durch das Öl, sondern durch falsche Anbaumethoden, unfaire Preise und fehlendes Wissen.
Ist diese Info neu für dich? Kommentiere gerne! 💬
Gewinn mit Sinn: Joshua Kembois ökologischer Kaffeeerfolg 🌿
Joshua Kemboi, ein Kaffeebauer aus dem Dorf Setek im kenianischen Nandi County, hat seine Farm seit 1991 stetig von 200 auf 1.000 Kaffeesträucher vergrößert.
Im Rahmen des TRACE-Kenia-Projekts von Solidaridad begann er 2021 mit der Umstellung auf ökologischen Landbau. In diesem Programm lernte er alles über ökologische Kompostierung, Mulchen und natürliche Schädlingsbekämpfung – allesamt wichtige Instrumente für einen erfolgreichen ökologischen Landbau.
Joshua Kembois Geschichte zeigt, wie Resilienz, Innovation und nachhaltige Praktiken kleine landwirtschaftliche Betriebe in profitable und umweltfreundliche Unternehmen verwandeln können.
Vom Ingenieur zum Kaffee-Pionier: Die Erfolgsgeschichte von Dickson Nyongesa ☕️
Dickson Nyongesa, ein pensionierter Ingenieur aus Chesikaki am Mount Elgon in Kenia, war nicht immer Kaffeebauer. Seine Reise begann 2021 mit einem TRACE Kenya-Schulungsworkshop und einem Funken Inspiration.
Heute ist Dickson Mitglied der New Chesikaki Farmers Cooperative Society und einer der führenden Kaffeeproduzenten der Genossenschaft. Seit der Saison 2022/23 liefert er regelmäßig durchschnittlich 4,5 Tonnen hochwertige Kaffeekirschen pro Jahr an die Nassmühle der Genossenschaft.
Diese Leistung ist das Ergebnis seines Engagements für die Umsetzung innovativer Kaffeeanbaumethoden, die er durch die Maßnahmen des Solidaridad-Projekts Traceable Organic Coffee (TRACE) Kenya erworben hat.
„Palmölfrei“ klingt nach Verantwortung – doch die Realität ist um einiges komplexer. 🌴
Denn: Palmöl ist das effizienteste Pflanzenöl der Welt und liefert bis zu zehnmal mehr Ertrag pro Hektar als andere Öle.
Entscheidend ist also nicht, ob Palmöl produziert wird – sondern wie. Die Art der Bewirtschaftung muss sich verändern: weg von zerstörerischen Praktiken, hin zu ökologisch, sozial und wirtschaftlich verantwortungsvollen Anbaumethoden. 🚨
Hättest du’s gewusst? Schreib’s in die Kommentare. 👇
Vom kleinen Familienhof zum erfolgreichen Bio-Betrieb ☕️
Alex Wachiye aus Chesikaki, Kenia, hat es geschafft, aus der bescheidenen Kaffeefarm seiner Familie dank einer Vision und harter Arbeit ein florierendes Bio-Unternehmen zu machen!
Doch der Weg dorthin war nicht leicht. Lange setzte Alex auf traditionelle, überholte Methoden – mit niedrigen Erträgen und hohen Kosten als Ergebnis.
Der große Wendepunkt kam 2020: Durch das TRACE-Projekt von Solidaridad lernte Alex praktische Bio-Anbaumethoden kennen und entdeckte, wie er mit einfachen lokalen Materialien wie Kaninchenurin, Tithonia und Tierabfällen kostengünstig düngen kann.
#NachhaltigerKaffee
Wie jedes Jahr sind auch dieses Jahr wieder Dutzende Teilnehmer*innen dem Aufruf von @solidaridadnl gefolgt, 12 Stunden zu klettern. 🧗
Gemeinsam wollten sie so viele Spenden wie möglich für Kaffee-, Tee-, Kakao- und Baumwollbäuer*innen zu sammeln, die mit extremen klimatischen
Herausforderungen konfrontiert sind.
Jetzt wollen wir natürlich von dir wissen: Wärst du auch am Start? 🫵